Mein Gewicht heute früh nach dem vierten von vier Fastentagen: 76,8 Kilogramm. 800 Gramm weniger als vor zwei Wochen. Die Richtung stimmt also immer noch. Gleichzeitig nähern wir uns nun der nächsten Low-Carb-Phase, also mal sehen, mit welchem Vorher-Gewicht ich in neun Tagen in sie starten werde.
Eigentlich hatte ich ja schon jetzt am Montag mit LC beginnen wollen, aber das habe ich um eine Woche verschoben, weil ich zuvor noch ein paar Kohlenhydratbomben verbrauchen will, die ich auf andere Weise vergammeln lassen müßte, und so was kann ich gar nicht leiden. Ob ich vielleicht schon am Wochenende starte, muß ich noch mit meinem Mann besprechen. Das hängt auch davon ab, ob wir dann noch irgendwelche aufzufutternden Restbestände vertilgen müssen. Dafür werden wir aber in jedem Fall die erste Dezemberwoche mit dazunehmen. Ich werde auch nächste Woche darauf achten, daß ich meine erste Mahlzeit möglichst erst nach 13 Uhr zu mir nehme.
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Traurig sein hat keinen Sinn
Die Sonne scheint auch weiterhin
Das ist ja grad die Schweinerei
Die Sonne scheint, als wäre nichts dabei
(Farin Urlaub)
Das ging mir durch den Kopf, als ich auf Bluesky die Reaktionen auf die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt las, ein Vorbote auf das, was bei der Wahl des Ministerpräsidenten wahrscheinlich auch passieren wird. Und am Morgen danach werden sich viele Leute wundern, weil um sie herum immer noch alles so normal aussieht, obwohl es das in Wirklichkeit nicht mehr ist. Wo habe ich etwas ähnliches wie bei Farin Urlaub noch gleich in einer Prosa-Variante gelesen, war das Marina Weisband? Es wird im Alltag erstaunlich vieles ganz normal aussehen, sich anhören und anfühlen. Die Veränderungen kommen schleichend und zunächst für kaum jemanden wahrnehmbar oder gar mit praktischen Folgen.
Ich frage mich, ob das den furchtlosen Kämpfern gegen den Faschismus, die gerade in den sozialen Medien unterwegs sind, nicht ziemlich schnell die Luft herauslassen wird. Unsere Gesellschaft hat nur noch eine so kurze Aufmerksamkeitsspanne, erkennbar an der üblichen Dauer von aufgeregten Medienkampagnen, an die man sich nach einem halben Jahr kaum noch erinnert. Wir sind es aus dem Kino gewöhnt, daß die Auflösung im Guten wie im Bösen innerhalb von anderthalb Stunden zu erwarten ist, und zum Lesen einen 500-Seiten-Thrillers braucht man auch nur ein paar Tage. Sogar einen Netflix-Mehrteiler hat man in ein bis zwei Wochen konsumiert. In allen Fällen macht man die Erfahrung, daß irgendwann der Knoten sich auflöst.
Nur, daß das in diesem Fall aller Voraussicht nach nicht passieren und dies von den meisten unbemerkt bleiben wird. Es ist für die Mehrheit zu wenig, was ich verändert.
Außer natürlich für diejenigen, die von vornherein wußten, daß sie persönlich gefährdet sind. Die werden vermutlich genau wie seinerzeit Hannah Arendt oder Sebastian Haffner merken, wie sich um sie ein leerer Raum zu bilden beginnt, weil andere Leute von dieser Gefährdung natürlich auch wissen und sich von einer Gefährdung für sie persönlich, eventuell auch für ihre Angehörigen oder Freunde fernzuhalten versuchen. Viktor Klemperer hat dieses nahezu lautlose Abbröckeln sozialer Beziehungen in allen Lebensbereichen beginnend mit der sehr frühen Zeit der Naziherrschaft in seinen Tagebüchern sehr kleinteilig beschrieben. Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig über diesen Teil der Klemperer-Tagebücher gesprochen wird. Ich fand ihn immer den gruseligsten Teil des gesamten Buches. Ohne dieses anfängliche Abbröseln 1933 und dessen schleichendes Fortschreiten wäre nichts von dem, was er 1944 mitmachen mußte, möglich gewesen.
Was kann ich aus all dem für mich selbst mitnehmen?
Erstens einmal, daß die AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen wird. Daran hatte ich aber schon vorher keinen Zweifel. Die Russen finanzieren sowohl die AfD als auch das BSW, also war es für mich klar, daß beide zusammenarbeiten würden, weil das den Wünschen ihrer Geldgeber entspricht. Alles, was dagegenzusprechen schien, waren Nebelkerzen und sicherlich auch ein bißchen Wunschdenken von Seiten derer, die grundsätzlich bereit wären, auch mit dem BSW zusammenzuarbeiten, wie das ja auch in Thüringen bereits gemacht wird, was mir von vornherein aberwitzig vorkam. Das BSW, das ist der eindeutig undemokratische Teil der Linkspartei gewesen. Man muß die Linkspartei nicht mögen, um den Kopf zu schütteln, wenn mit ihr nach Meinung der CDU keine Koalitionen eingegangen werden dürfen, aber mit dem BSW dann doch wieder.
Zweitens, daß Sonne und Regen, Sommer und Winter sich trotzdem wie gewohnt abwechseln werden und mir auch sonst fast alles weiterhin wie vorher vorkommen wird. Drittens, daß ich trotzdem nicht vergessen sollte, daß etwas sehr unnormal geworden ist und daß diese Unnormalität sich vielleicht von Sachsen-Anhalt aus weiter ausbreiten wird. Auch dann, wenn die AfD-Regierung für die Mehrheit bereits eine gewohnte Alltagsnormalität geworden ist und man anfängt, sich auch mit ihr wieder halbwegs sicher zu fühlen und eine Ausbreitung deshalb gar nicht mehr so schlimm findet.
Es ist natürlich nicht gesagt, daß Sachsen-Anhalt sich als der Dammbruch erweist, als der er sich anfühlt. Es kann auch eine Gegenbewegung geben, die alles wieder auf den Kopf stellt. Aber brenzlig ist es schon, daß Friedrich Merz seinen CDU-Laden so wenig im Griff hat, daß die CDU-Abgeordneten bei der Abstimmung nicht das getan haben, was ihr Chef angekündigt hatte, nämlich sich geschlossen enthalten. Laut TAZ haben acht der an der Abstimmung beteiligten CDU-Abgeordneten ihr gegenüber behauptet, sie hätten sich enthalten. Es gab aber nur fünf Enthaltungen. Drei dieser acht Leute haben also gelogen, nichts anderes ist rechnerisch möglich:
Chris Schulenburg, Guido Heuer, Lars-Jörn Zimmer, Daniel Sturm, Stefan Ruland, Karin Tschernich-Weiske, Marco Tullner, Carsten Borchert.
Vertrauen erwirbt man sich so natürlich nicht. Brandenburg wird wohl nicht das einzige Bundesland bleiben, in dem die CDU aus dem Landtag herausgeflogen ist, falls der Bundeskanzler sich nicht noch etwas total Schlaues einfallen läßt - was ich ihm aber nicht zutraue. Unerwarteterweise kam die richtige Geste in so einem Moment von der SPD, präziser gesagt, vom immer noch mit Abstand beliebtesten Bundesminister Boris Pistorius, seines Zeichens Verteidigungsminister. Auch seine Popularität hat Federn gelassen in der neuen Regierung, aber er ist der einzige, mit dem noch keine Bevölkerungmehrheit unzufrieden ist.
Noch unpopulärer als Friedrich Merz ist übrigens nur eine Person aus seinem Kabinett, nämlich Katherina - nur echt mit dem falschen "e" in der Mitte - Reiche.
Gedankenspielerei: Was, wenn die SPD endlich das einzig Vernünftige tun würde, nämlich Boris Pistorius zum nächsten Kanzlerkandidaten aufbauen? Ich glaube zwar nicht, daß sie das tun wird - bei der SPD interessiert sich ja kein Mensch dafür, wie man unser Land vor einem Rückfall in autoritäre Zeiten rettet, wenn einen das ein interessantes Pöstchen kosten würde -, aber ich glaube, das könnte tatsächlich funktionieren, also der SPD die Stimmen verschaffen, die frustrierte und mißtrauisch gewordene CDU-Wähler ihrer bisherigen Partei nicht mehr geben wollen. Das könnte dann nach der nächsten Bundestagswahl vielleicht noch einmal zu einer funktionsfähigen Regierung führen. Es wäre mir auch eine persönliche Erleichterung, dann wüßte ich, wo ich mein Kreuzchen hinmachen kann, anstatt es einfach ins Blaue hinein bei irgendeiner Partei zu setzen.
Aber im Grunde halte ich die SPD auch schon für zu abgehalftert, um sich zu so einer Leistung aufzuraffen. Uns rettet dann allenfalls noch die Neugründung einer staatstragenden Partei, die strukturell NICHT aus dem bisherigen Polit-Betrieb kommt.
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Vor Jahrzehnten bereits, irgendwann in den neunziger Jahren, sah ich eine Karikatur eines Büroangestellten mit seinem Chef. Der Chef - die ganze Körpersprache symbolisierte Führungsanspruch - sagte: "Nehmen Sie Platz, Kostenfaktor Maier", und der Angestellte - dazu passende demütige Körperhaltung - antwortete: "Danke, mein Arbeitsplatzgewährer."Das Bild geht mir immer wieder durch den Kopf, wenn ich mich mit der Frage befasse, was zum Teufel eigentlich der grundsätzliche Fehler ist, der uns in diese gefährliche politische Schieflage gebracht hat. Denn ich bin der Meinung, das neoliberale Menschenbild hat uns den drohenden Rückfall in Zeiten mit autoritiären Regimes eingebrockt. Es ist ein Menschenbild, das aus der Wirtschaft stammt und in deren innerer Logik auch einen Sinn ergibt. Wirtschaft muß sich nicht dafür interessieren, was ein Mensch braucht, sondern dafür, wie es ihm Produkte und Dienstleistungen verkaufen kann, und zwar so viele wie möglich zu den höchstmöglichen Kosten und produziert mit den geringstmöglichen Kosten, damit für das nichtmenschliche Konstrukt, das sie produziert, der maximale Gewinn erzielt werden kann.
Als innere Logik eines Unternehmens, das nur dann seinen Zweck erfüllt, wenn es Gewinne erzielt, leuchtet mir diese Zielsetzung ein. Wirtschaftspolitik kann sich das aber nicht einfach zu eigen machen. Wirtschaftspolitik hat nämlich nicht das Ziel einer Gewinnmaximierung für Unternehmen, sondern deren Steuerung in einer Weise, die dazu dient, die Gesellschaft am Laufen zu halten. Daß dieses Ziel nicht erreicht werden kann, wenn die Unternehmen wegen politischer Fehlentscheidungen pleite gehen, begreift sogar die Linkspartei spätestens dann, wenn sie diese Erfahrung im politischen Geschäft einmal selbst gemacht hat - wobei es für uns alle besser wäre, wenn man es ihr so lange langsam und geduldig erklärt, bis sie es kapiert hat, ohne zuvor erst einmal ihrer eigenen Klientel massiv geschadet zu haben.
Für Wirtschaftspolitik sind Unternehmen und das, was sie produzieren, ein Mittel, nicht der Zweck. Der Zweck sind die Menschen - einmal als Gesamtheit aller Bürger, aber ebenso der jeweils einzelne als Bestandteil dieser Gesamtheit. Es ergibt keinen Sinn, so wie unsere aktuelle Bundesregierung zu argumentieren, als wäre es unsere Staatsbürgerpflicht, im maximal möglichen Maß zu konsumieren, auf daß die Wirtschaft wächst und gedeiht, aber uns gleichzeitig das Recht absprechen, dem nachzukommen, wenn wir der Wirtschaft nicht im Gegenzug etwas Teures, etwa spezielles Wissen oder besondere Fertigkeiten, anbieten können, das sie uns dann gegen entsprechend hohe Entlohnung samt unserer Arbeitskraft abkaufen will.
Es ergibt auch deshalb keinen Sinn, weil ja Konsum immer mit Ressourcenverbrauch verbunden ist, und viele dieser Ressourcen sind endlich oder längst übernutzt. Was wir bräuchten, ist also keine Wirtschaft, die deshalb erfolgreich ist, weil sie möglichst viel und jedes Jahr immer mehr von ihren Erzeugnissen verkaufen kann, sondern weil sie die Dinge produziert, die zu kaufen für uns wirklich einen Sinn ergibt, weil sie von uns gebraucht werden oder unser Leben angenehmer machen.
Aber das nur am Rande, denn mich irritiert auch die Gewinnmaximierungslogik nach dem Prinzip "So viel wie möglich ist das Minimum dessen, worauf wir Anspruch erheben" der Interessenvertreter derjenigen, die wirklich zu wenig haben - aber teils auch deshalb, weil sie zu viel vom Falschen für unverzichtbar halten, von dem ihnen die Unverzichtbarkeit nur eingeredet wurde. Grob gesagt, sind das all die Dinge, die man nicht für sich selbst konsumiert, sondern um vor den Nachbarn, Freunden, der Familie nicht blöd dazustehen. Auch hier fehlt mir eine ehrliche gesellschaftliche Debatte, denn die Interessenvertreter der Ärmsten hüten sich natürlich, so etwas zuzugeben, und das kann ich sogar verstehen, denn so, wie heute Kommunikation funktioniert, würde ihnen niemand das danken, sondern vielmehr zum Anlaß nehmen, den Ärmsten Dinge wegzunehmen, auf die sie tatsächlich nicht verzichten können.
Ich muß mich bremsen, denn schweife zu viel ab.
Wir haben mehrere Verständnisprobleme in der Bundesregierung: Einmal das fehlende Bewußtsein für die eigene Fehlbarkeit beim Entwickeln von Vorgaben, die sich als falsch herausstellen können, und dann noch das fehlende Bewußtsein dafür, wie diejenigen, denen durch diese Fehler wirklich oder vermeintlich Unrecht geschieht, erstens dies aufnehmen und zweitens darauf reagieren, wenn man versucht, die Sache trotzdem irgendwie als einen Erfolg zu verkaufen. Zum dritten hat in dieser Regierung offenbar niemand darüber nachgedacht, ob man wirklich das richtige Ziel verfolgt, wenn sie die Stützung der Wirtschaft als den Endzweck behandelt.
Richtig ist das nämlich nur, wenn die Regierung es richtig findet, uns alle zum "Kostenfaktor Maier" zu degradieren.
In dem Fall braucht sie sich aber nicht zu wundern, wenn sie von uns Kostenfaktoren durch Entzug unserer Unterstützung bestraft wird. Denn das hat sie dann ja wohl auch verdient.
Ja, ja, ich komme mir langsam auch so vor wie einer von den beiden da:
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Im Privaten ist es uns nun - im immerhin fünften (!) Anlauf - gelungen, einen Fachmann zu uns ins Haus zu bekommen, der sich unser Werkstattdach angeschaut hat und dem wir unser Solaranlagen-Vorhaben beschreiben konnten. Für nächste Woche wurde uns das zugehörige Angebot angekündigt, und zwar haben wir darum gebeten, gleich beides anzubieten, nämlich einmal eine Steckeranlage (vulgo "Balkonkraftwerk") mit ausreichend Speicher, auf eine "große" Anlage erweiterbar, und zum zweiten die "große" Anlage selbst.
Über die große Anlage haben wir jetzt auch schon einiges erfahren:
Zwölf Solarpaneele passen auf unser Werkstattdach. Im Jahresmittel können sie (bei unserem günstigen Standort) 30 kWh am Tag erzeugen - im Sommer natürlich erheblich mehr, aber auch im Winter können wir mit je nach Witterung mit um die 10 kWh rechnen. Das entspricht ungefähr unserem durchschnittlichen monatlichen Stromverbrauch heute ohne Heizung mit Klimaanlage. Es gibt außerdem auch die Möglichkeit, unsere Warmwasserbereitung damit zu verknüpfen, der Techniker meinte, dafür werde der Stromertrag in jedem Fall zu jeder Jahreszeit ausreichend sein. An diese Möglichkeit hätte ich selbst gar nicht gedacht.
Das Fragezeichen besteht nun darin: Wieviel Strom mehr als bislang benötigen wir für das Heizen mit der Klimaanlage?
Fürs Kühlen haben wir für die erste Anlage, die Anfang August anlief, durchschnittlich um die 4 kWh pro Tag benötigt. Die Installation von Anlage 2 im Wohnzimmer erfolgte erst deutlich später, da war die schlimmste Hitzewelle schon vorbei. Obwohl an manchen Tagen mindestens eine, manchmal auch beide Anlagen durchliefen, habe ich im September dann keinen Mehrverbrauch im Vergleich zum Vorjahr mehr feststellen können. Ich schätze also, fürs Kühlen benötigen wir pro 30-Grad-plus-x-Tag bei zwei 24 Stunden lang durchlaufenden Klimageräten allerhöchstens um die 10 kWh. Dieser Mehrverbrauch erfolgt aber in einer Jahreszeit mit einer so hohen Produktion, daß wir den erzeugten Strom sowieso nie selbst verbrauchen könnten, und außerdem in diesem Rahmen noch dazu an den Tagen, in der wir sowieso auch für Sommertage überdurchschnittlich Strom erzeugen. Da sehe ich noch nicht mal ein Problem darin, ab den Abendstunden trotz laufender Anlage großzügig zu lüften. Ich bin absolut nicht scharf darauf, Strom ins Netz einzuspeisen, egal, ob es dafür eine Vergütung gibt oder nicht. Das ist mein Strom, ich will eigentlich am liebsten keine einzige Kilowattstunde davon hergeben und mache das nur, wenn mir gar keine andere Art, ihn zu verwenden, einfallen sollte.
Über den Strom, den wir künftig zum Kühlen brauchen, müssen wir uns also gar keine Gedanken machen. Auch schon bei einer Balkonanlage nicht. Aber natürlich werden wir mit einer Balkonanlage höchstens während der Sommermonate unseren kompletten Strombedarf decken können, und vielleicht ja noch nicht mal das. Das lassen wir jetzt mal auf uns zukommen.
Wieviel zusätzlichen Stromverbrauch wir pro Tag fürs Heizen einkalkulieren müssen, das werden wir aber erst im Lauf der nächsten Monate herausfinden, denn bis jetzt mußten wir noch kein einziges Mal heizen. Ebenso haben wir im Moment noch keine Antwort auf die Frage, ob wir künftig die Gasheizung gar nicht mehr benötigen, und falls wir nicht ganz auf sie verzichten können, wie hoch die Gasersparnis ausfallen wird. Ziemlich sicher bin ich mir, daß wir auch künftig in Winter auf Strom aus dem Netz nicht verzichten können. Aber wieviel das unter dem Strich noch sein wird, darauf bin ich gespannt.
Mein Mann liebäugelt nunmehr damit, doch auf der Stelle die "große" Anlage zu nehmen, aber ich möchte aus mehreren Gründen lieber bei unserem ursprünglichen Plan bleiben. Erstens wäre die "große" Anlage mit einer weiteren Baustelle im Haus verbunden, wegen der Leitungen, die gelegt, und der Veränderungen, die am Verteilkasten vorgenommen werden müssen, und ebenso mit mehr bürokratischem Aufwand. Zweitens möchte ich erst einmal Erfahrungen mit der Steckeranlage sammeln. Drittens möchte ich das Angebot vor allem deshalb haben, um schon mal die Größenordnung der Investition zu kennen, die wir damit tätigen. Falls es in zwei Jahren mehr kostet, dann ist es halt so. Wobei der Techniker sagte, bei Solaranlagen könne es auch umgekehrt laufen, weil die Preise für das Material möglicherweise noch weiter fallen.
Endlich konkretisiert sich diese Sache jedenfalls mal. Jetzt hoffe ich mal, daß mit dem Angebot und der Umsetzung auch alles klappt. Ich finde es auch gar nicht schlecht, erst einmal mit der am wenigsten ertragreichen Jahreszeit zu beginnen.
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