Mein Gewicht heute, feiertagsbedingt einen Tag vor dem zweiten von zwei Fastentagen diese Woche: 77,1 Kilogramm. Daran gibt es nichts zu meckern. Mein Gewicht ist seit der mißlungenen zweiten Endspurtphase in etwa stabil mit leichter (wäre ich Wissenschaftler, würde ich wohl schreiben: nicht signifikanter) Tendenz nach unten.
Am Samstag ist es zwei Wochen her, daß ich mit den Flohsamenschalen begonnen habe, und ich muß sagen, ich bin recht beeindruckt von der Wirkung auf meine Verdauung. Nach zwei, drei Übergangstagen war es tatsächlich so, daß sich alles wieder ungefähr so anfühlt wie vor der Chemotherapie, seit der ich ja mal mehr, mal etwas weniger lästige Symptome von Verstopfung hatte. Ich bin bei so was ja langmütig und hatte der Sache Zeit gegeben, wieder von alleine normal zu werden, und es gab immer wieder Phasen, in denen es so viel besser war, daß ich dachte, es käme von alleine wieder an den Punkt des Status quo ante. Aber es sind jetzt mehr als zwei Jahre, seit ich meine letzte Trastuzumab-Infusion bekam, und nach einer ruhigeren Phase schlich sich die Sache nicht etwa aus, sondern wurde wieder intensiver. Da wurde es doch langsam mal Zeit, etwas zu tun. Die Flohsamenschalen wurden vor allem deshalb zu meinem Mittel der Wahl, weil ich sie sowieswo in meinen Low-Carb-Utensilien habe. Hätte mich die Wirkung nicht überzeugt, hätte ich etwas anders ausprobiert. Aber nach momentanem Stand scheint das nicht nötig zu werden. Das Zeug tut tatsächlich das, was es tun soll.
Es klingt kontraintutiv, aber Flohsamenschalen wirken sowohl gegen Verstopfung als auch gegen Durchfall, weil sie die Konsistenz des Darminhalts in beiden Fällen in Richtung normal bringen können. Es ist also zwar möglich, daß der in ca. 70 Prozent der Fälle mit Pauken und Trompeten erfolgende "Abmarsch der Darmflora" am letzten Fastentag oder einen Tag darauf nur deshalb unterblieben ist, weil es eben ein Fall aus den dreißig anderen Prozent war, aber es kann natürlich auch sein, daß die Flohsamenschalen das bewirkt haben. Alleine das ist schon ein guter Grund, es bei langen Fastenintervallen beizubehalten und zu beobachten, wie es weitergeht. Aber ich finde die Wirkung auch magentechnisch recht angenehm und könnte mir sogar vorstellen, daß es manchen Leuten das Fasten erleichtern kann, die sich damit schwerer als ich tun, weil es das Gefühl eines vollen Magens vermittelt, ohne dafür irgendetwas zu sich genommen zu haben, das auch nur den geringsten Nährwert hat.
Die Frage, ob man diese Dinger auch während des Fastens nehmen kann, halte ich damit für beantwortet. Falls die Wirkung so ausfällt wie bei mir, ist es ausdrücklich zu empfehlen. Also, ausprobieren. Damit wieder aufhören, falls es nicht überzeugt, kann man ja jederzeit.
Im Web wurden zwischen einem und drei Teelöffel Flohsamenschalen empfohlen, und ich habe qua Bauchgefühl den Mittelweg, nämlich zwei, gewählt, weil ich nicht mit der niedrigstmöglichen Menge beginnen wollte. Bei diesen zwei TL werde ich bis auf weiteres wohl auch bleiben. Mit einem Schluck Wasser verrührt, quellen sie sehr rasch auf, und wenn man zu wenig Wasser nimmt, bekommt man eine zähe Masse, die im Mund kleben bleibt, während ich es eher ein bißchen unangenehm finde, wenn das Zeug in so viel Wasser ist, daß es noch getrunken werden kann. Mit etwas Übung bekommt man eine breiartige Masse, die man löffeln kann. Anschließend trinke ich einen halben Liter Sprudel, und ich merke es relativ schnell, wenn ich noch mehr trinken sollte, weil ich dann schnell wieder Durst bekomme. Abends sollte man das deshalb nicht nehmen, weil man über Nacht natürlich nicht trinkt und man dann eher zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hat. Das könnte allerdings die Verstopfungssymptome sogar noch verschlimmern. Also empfehle ich eher eine Einnahme irgendwann zwischen morgens und mittags, anschließend direkt zwei 0,25-Gläser Wasser zu trinken und danach auf seinen Durst zu hören.
Ob es auch einen Einfluß auf die Wirkung des Fastens hat, kann ich jetzt aber noch nicht sicher sagen. Das Kilo hin oder her, das ich im Vergleich zu vor zwei Wochen zu verzeichnen habe, könnte an sich alleine auf einen geringeren Magen-Darm-Inhalt zurückzuführen sein. Aber ich mache jetzt in jedem Fall noch zwei Wochen lang damit weiter, es täglich zu nehmen. Danach mache ich vier Wochen lang Einnahme nur während der langen Fastenintervalle sowie bei konkretem Anlaß - also, erneute Verstopfungssymptome -, und dann kann ich wohl auf Basis meiner Erlebnisse entscheiden, mit welcher der beiden Methoden ich bis auf weiteres weitermachen möchte.
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Die nächste mediale Attacke zur Durchsetzung der Widerspruchslösung bei der Organspende scheint angelaufen zu sein, jedenfalls fand ich bei der ZEIT sogar zwei Meinungsartikel (Nr. 1, Nr. 2), die interessanterweise auch nicht hinter einer Paywall versteckt wurden, also von möglichst vielen gelesen werden sollen. Wäre ich Verschwörungstheoretiker, wäre das für mich ein Beleg dafür, daß irgendeine "interessierte Seite" für die Freischaltung bezahlt hat. Wahrscheinlich jemand, dem es ein dringendes Bedürfnis ist, diese Sache endlich einmal durchzusetzen. An diesem Thema währt die Wühlarbeit der Befürworter ja schon eine halbe Ewigkeit. Ich nehme allerdings eher an, daß in der Redaktion jemand sitzt, dem es aus rein ideologischen Gründen ein Anliegen war, die Sache zu promoten.
So gut ich verstehen kann, daß Zeitungen mit ihren Online-Ausgaben ja nicht umsonst hergeben können, was sie in der Printausgabe verkaufen, aber diese Paywalls haben ungute Nebenwirkungen, was die Art der Informationen betrifft, die der durchschnittliche Online-User zu lesen bekommt. Die haben nämlich eine Schlagseite in Richtung von Meinungsmache. Volltexte bekommt man typischerweise von Populisten und Ideologen oder auch von bezahlten Meinungssteuerern mit anderm, etwa kommerziellem Interesse. Meinungen, die besonders aggressiv promotet werden, sind aber für gewöhnlich weniger geeignet, Probleme zu lösen und manche von ihnen können auch alles noch viel schlimmer machen, wenn sie an Zustimmung gewinnen - wie das wahrscheinlich ist, wenn mehr Leute sie zu lesen bekommen als die Gegenmeinungen.Außerdem bekommt man ziemlich häufig auf Twitter oder Bluesky kleinere Textschnipsel aus Paywall-Artikeln, und es ist dann nicht möglich, zu überprüfen, ob sie im Rahmen des Kontexts wirklich den Sinn haben, der behauptet wird. Auf diese Weise tragen die Medien aktiv zur Zuspitzung und damit zur Desinformation mit bei, über die sie sich dann so entsetzen.
Ich begreife, ehrlich gesagt, nicht, warum es nirgends möglich ist einzelne Artikel gegen Vergütung freizuschalten. In Zeiten, in denen man sogar Briefmarken online einzeln kaufen und einzeln bezahlen kann, ergibt es nicht viel Sinn, einem ein Abo aufzunötigen, nur weil man einen einzelnen Bericht oder ein bestimmtes Interview im Spiegel etc. gerne lesen möchte. Für mich kann ich jedenfalls sagen, gelegentlich würde ich davon in jedem Fall Gebrauch machen, wenn es diese Möglichkeit gäbe. Aber für einen einzelnen Artikel schließe ich nicht gleich ein komplettes Abo ab.
Zurück zur Widerspruchslösung.
Was ich an der Widerspruchslösung grundsätzlich falsch finde, weshalb ich sie auch strikt ablehne, habe ich an anderer Stelle schon oft genug auseinandergedröselt. Ach ja, meine Nierenwerte sind übrigens so gut, daß mein Hausarzt bei Durchsicht der Blutwerte dazu eine freudig überraschte Bemerkung machte. In meinem Alter ist das offenbar nicht mehr so selbstverständlich. Was auch immer man von meiner Art des Intervallfastens halten mag, meinen Organfunktionen hat es jedenfalls nicht geschadet und wahrscheinlich ganz im Gegenteil einiges genützt. Aber die Nieren einer gewesenen Krebspatientin will sowieso niemand mehr transplantieren, egal, in welchem hervorragenden Zustand sie sind, also ist die Widerspruchslösung kein Problem, mit dem ich jemals persönlich konfrontiert würde. Trotzdem, der Organspendeausweis mit dem Nein bleibt vorsichtshalber in meinem Geldbeutel.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, daß die Widerspruchslösung kommen wird. Vermutlich schaffen sie es schon in diesem neuen Anlauf, denn der Druck, sich als großer wohltätiger Zampano zu betätigen, ohne daß das viel kosten darf, war ja noch nie so hoch wie gerade jetzt, also bietet sich das für die Bundesregierung ja an. Aber falls es doch nicht in dieser Legislaturperiode geschieht, dann eben irgendwann später. Es sei denn natürlich, die Lage in Deutschland und der Welt spitzt sich so dramatisch zu, daß die Leute, die Geld oder ideologische Überzeugung investieren, um die Zustimmung zur Widerspruchslösung im n-ten Anlauf nun endlich erfolgreich durch das Parlament zu bringen, auf einmal genügend andere und dringlichere Sorgen haben. Oder sie haben als Nebeneffekt auch kein Geld mehr, was sie ihrer meinungssteuernden Möglichkeiten entheben würde.
Wenn ich mir jetzt nur nicht so verdammt sicher wäre, daß mir deren dringliche Sorgen wahrscheinlich ebenfalls eigene dringliche Sorgen verschaffen werden, die ich wirklich nicht haben möchte, könnte man fast in Versuchung kommen, sich so etwas herbeizuwünschen. Ich nehme an, dieser letzte gedankliche Schritt ist es auch, den die meisten AfD-Wähler nicht vollziehen. Sie glauben ernsthaft, etwas Schlimmeres als die aktuelle Regierung könne ihnen gar nicht passieren. Mann, werden die sich noch wundern. Auch wenn ich den Frust an der aktuellen Bundesregierung durchaus teile.
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Das Gebäudemodernisierungsgesetz, das das derzeit gültige Gebäudeenergiegesetz ersetzen soll (beides in den Medien gerne auch "Heizungsgesetz" genannt), wurde im Kabinett beschlossen und soll noch vor der Sommerpause durch den Bundestag gehen. Nachdem schon die Fans des alten Gesetzes deshalb den Untergang des Abendlands (durch Untergang des Klimas) heraufbeschworen haben, kommen nun auch die Fachleute mit einiger Kritik. Also warten wir mit dem nun schon so lange verschobenen Wohnungsverkauf, bis endlich feststeht, wie das Gesetz wirklich aussehen wird, das dann hoffentlich bis spätestens Juli beschlossen wird. Nur um ganz sicherzugehen. Das ist mir ein bißchen lästig - und meinem Mann sogar noch mehr -, aber auf die zwei Monate kommt es uns im Grunde auch nicht mehr an.
Sollte es so kommen, wie es geplant ist, dann halte ich zwar einen großen Teil der Änderungen für überflüssig und kann mir gut vorstellen, daß manches auch nicht ohne weiteres in der Praxis umsetzbar ist. Aber ich sehe wenig Schaden, der dadurch angerichtet werden kann. Meiner Meinung nach ist der Zug in Richtung Wärmepumpe (ob nun die bislang hauptsächlich promotete Luft-Wasser-Wärmepumpe oder die Luft-Luft-Wärmepumpe, aka Split-Klimaanlage) längst abgefahren. Denn die Nachfrage nach fossilen Heizungen ist jedenfalls bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die in der Debatte immer unausgesprochen zugrunde gelegt werden, ja kaum noch vorhanden.
Aus dem verlinkten Bericht:
"Das alte Gesetz war technisch gut gemacht. Für die Ein- und Zweifamilienhäuser konnten wir es gut umsetzen."Mundle ist der Ansicht: Es wäre besser gewesen, Kleinigkeiten im bisherigen Gesetz anzupassen - wie etwa die Regelung für Fälle, in denen eine Wärmepumpe technisch keinen Sinn ergibt. Das trifft Mundle zufolge zum Beispiel auf Mehrfamilienhäuser mit vielen Wohnungen zu. Er sagt: "Da ist es oft schwierig, dass wir eine Wärmepumpe platzmäßig gar nicht oder technisch nicht unterbekommen."
Daß das Gesetz auf Mehrfamilienhäuser bezogen, technisch nicht gut gemacht war, finde ich im Gegensatz zu dem Heizungsbauer - der wohl wesentlich mehr mit Ein- und Zweifamilienhäusern zu tun hat und sie vor allem deshalb für wichtiger hält - überhaupt keine Kleinigkeit und ich finde es hochgradig irritierend, daß die Tagesschau das gar nicht hinterfragt. Dabei gibt es in Deutschland 43,9 Millionen Wohnungen, darunter befinden sich gerade mal 13,5 Millionen Einfamilienhäuser und 2,7 Millionen Zweifamilienhäuser. Wieso wird dann aber die Qualität des Gesetzes daran gemessen, wie gut es auf diese Ein- und Zweifamilienhäuser paßt, und das Nichtpassen auf Mehrfamilienhäuser, in denen sich die Mehrheit des Wohnraums befindet, wird unwidersprochen zu einer Kleinigkeit erklärt?
Typisch ist es aber auch mal wieder, daß die Sonderproblematik der Wohnungseigentümergemeinschaften gar nicht erwähnt wird, in der das alte Gesetz in etlichen Fällen dazu führte, daß sie zu unwirtschaftlichen und auch in puncto Klimaschutz kontraproduktiven Weichenstellungen gezwungen werden konnten. Ich habe übrigens keinen Grund, mich der Illusion hinzugeben, daß die Frau Reiche in diesem Punkt der WEGs irgendwie kompetenter ist. WEGs interessieren in dieser Debatte schlichtweg niemanden, weder die Fans des alten Gesetzes noch diejenigen, die es ablehnten. Es war schieres Glück, daß der für WEGs besonders problematische Paragraph 71, Buchstabe L, sich zwischen 71a und 71p mitversteckte und deshalb bei der Streichung des Paragraphen einschließlich aller Unterparagraphen einfach miterschlagen wurde. Wäre er irgendwo anders gestanden, hätte nach den Besitzern von Eigentumswohnungen auch in dieser Regierung kein Hahn gekräht.
Ärgerlich fand ich es, daß der von der Tagesschau zitierte Installateur offenbar die für WEGs besonders häufig relevante Etagen-Wärmepumpen entweder nicht kennt oder nicht für erwähnenswert hält, aber noch mehr, daß auch der Interviewer seine Hausaufgaben so schlecht gemacht hatte, daß er nicht nach ihnen fragte. So neu diese Lösung auch ist: Mein Installateur kennt sie bereits, zwei von drei Hausverwaltungen, mit denen ich zu tun habe, kennen sie ebenfalls. Daß der Mann Split-Klimaanlagen gar nicht erwähnt, ist begreiflicher, die werden ja nicht von solchen Betrieben eingebaut, sondern von Klimatechnikern. Aber auch das hätte die Tagesschau ruhig erwähnen können. Wie soll man denn von den Leuten erwarten, daß sie solche Möglichkeiten kennen, wenn sie totgeschwiegen werden? Aber die Medien werden es nicht verhindern können, daß sich solche Dinge herumsprechen und sich in absehbarer Zeit auch durchsetzen, falls sich die jetzt verfügbaren Lösungen bei denen, die sie einsetzen, in der Praxis bewähren - nur wird das dann halt ein bißchen länger dauern.
Es mag also zwar sein, daß das GMG mehr dummes Zeug enthält als das GEG, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß die Wirkung dieses dummen Zeugs weniger negativ ausfallen wird als die des dummen Zeug aus dem GEG. Einfach deshalb, weil die Zielgruppe des GMG-Blödsinns sich sowieso in der deutlichen Mehrheit auch ohne Zwang für die kostengünstigere Lösung entscheiden wird, und das wären Wärmepumpen. Ich sehe keinen Grund, warum man auch die letzten zwei, drei Prozent der Immobilieneigentümer, die lieber Mehrkosten tragen als das Heizungssystem ändern würden, zu etwas zwingen muß. Das hat mehr mit irrationalen Bestrafungsphantasien zu tun, wie sie der heutige Zeitgeist immer so gerne ausleben möchte, als mit realen Erfordernissen.
Als Projektionsfläche für solche Bestrafungsphantasien bieten sich Vermieter natürlich perfekt an, da sie in Wohnungsmangelzeiten sowieso für viele ein Feindbild sind. Tatsächlich hatten die gesetzlichen Zwänge des bislang gültigen GEG aber das Ziel, Mehrfamilienhäuser eher in Richtung Wärmenetze zu führen. Es ist aber gerade nicht so, daß Fernwärme eine kostengünstige Art des Heizens ist, also war das GEG in dieser Hinsicht auch nicht sonderlich mieterfreundlich. Die Gesetzesänderung in Kombination mit den neuen Möglichkeiten, Gasthermen ohne viel Umbauaufwand durch Etagen-Wärmepumpen zu ersetzen, ist für Mieter viel vorteilhafter.
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Unsere Küchenbaustelle macht Fortschritte, wenn auch langsamer, als es mir lieb wäre. Dafür habe ich andere Dinge, die ich schon ewig vor mir hergeschoben hatte, in Angriff genommen: Die Wanduhr ist zur Reparatur gegeben und wir haben einen Vorhangstoff entdeckt und gekauft, der sich jetzt bei der Schneiderin befindet. Mein Mann phantasierte davon, die Vorhänge für unser seit anderthalb Jahren vorhangloses Wohnzimmer selbst zu nähen, aber erstens haben wir weiß Gott genug anderes zu tun ,und zweitens war mir das Risiko zu groß. Ich habe vor Jahren schon einmal Vorhänge genäht und war mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Besser ist es, das jemandem zu überlassen, der sich auskennt. Außerdem habe ich endlich den Sperrmüll bestellt, nun kann ich allerdings nur noch beten, daß mein Göttergatte bis zur zweiten Juniwoche in der Küche so weit ist, daß wir die alten Oberschränke auch noch zu diesem Zeitpunkt entsorgen lassen können.
Bislang habe ich das erste Gespräch mit dem Klimatechniker wegen der Splitanlage noch vor mir hergeschoben, weil ich gehofft hatte, daß wir die Küche zuvor noch fertigstellen können und dann nicht mehr das gesamte Haus wie eine Baustelle aussieht - weil überall Werkzeug, Material und herausgeräumtes Zeug aus den Küchenschränken herumliegt, das man im Moment nirgendwohin aufräumen kann -, aber das muß ich mir wohl abschminken. Also werde ich in der Woche nach dem Pfingstmontag wohl mal dort anrufen und einen Termin vereinbaren.
Im Garten sind die ersten Rosen aufgeblüht, an den beiden Apfelbäumen verfolge ich voller Vorfreude die Entwicklung der kleinen Äpfel, und nachdem es noch einmal nachts ziemlich kalt geworden ist, werden wir wohl nächste Woche endlich die letzten Gemüsepflanzen einsetzen können. Leider sind wir aber aller Kohlrabipflanzen verlustig gegangen. Sie standen in ihren Töpfen in einem Folientunnel, den wir tagsüber aufgeklappt haben, und entwickelten sich wirklich gut. Ein Elsternpärchen fand es vor ein paar Tagen aber offenbar unterhaltsam, in diesen Töpfen zu graben. Sie haben keine einzige der Pflanzen verschont, diese verdammten Terroristen.
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